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Am 27. April 2018 im Bürgerhaus Aegidienberg

 

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Auto mit Reifenpanne mitten im Rettungsweg abgestellt

Kontrollfahrt mit Einsatzfahrzeugen: Stadt stellt 31 Knöllchen aus. In Aegidienberg werden die meisten Behinderungen registriert

Bad Honnef. Freie Fahrt hätten Rettungsfahrzeuge zwar gehabt, dennoch erhielten insgesamt 31 Autofahrer Knöllchen: Ordnungsamt, Feuerwehr, Rettungsdienst, Deutsches Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk waren kürzlich in Bad Honnef auf Kontrollfahrt unterwegs, um zu prüfen, ob Falschparker Rettungs- oder Entsorgungsfahrzeuge im Einsatz behindert hätten. Mehr als drei Stunden dauerte die Tour durch die Stadt in den Abendstunden bis kurz vor Mitternacht, berichtete die Stadt. Kein Auto musste abgeschleppt werden.

Solche Kontrollfahrten würden regelmäßig durchgeführt, insbesondere, wenn Bürger verkehrswidriges Parken gemeldet oder die Einsatzkräfte Falschparker beobachtet haben, so die Stadt, die erneut darauf hinweist: Schlimmstenfalls könne es Leben kosten, wenn Einsatzfahrten blockiert werden. Rettungswege müssten freigehalten werden.

Bei der jüngsten Überprüfung waren die Einsatzkräfte mit insgesamt fünf Fahrzeugen auf individuellen Routen im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Kontrolliert wurden Engstellen, Einmündungen (parken ist nur außerhalb der Fünf-Meter-Bereiche erlaubt), Zickzack-Markierungen, Halteverbote und das Parken auf Gehwegen. Im Gegensatz zu früheren Kontrollfahrten sei die Situation diesmal grundsätzlich positiv bewertet worden.

Die meisten Behinderungen in engen Straßenstellen wurden in Aegidienberg vorgefunden, sodass dort bei künftigen Kontrollen, die auch tagsüber stattfinden werden, ein besonderer Schwerpunkt gesetzt werde, kündigte die Stadt an. Konkret wurde etwa auf der Ölbergstraße ein Auto beanstandet, das mit einem defekten Reifen in einer Engstelle abgestellt worden war. Das Ordnungsamt war bei diesem Einsatz mit acht Mitarbeitern dabei. Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen unterstützten die Maßnahme mit jeweils ein bis zwei Personen pro Einsatzfahrzeug. agi

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 01.03.2018

Last changed: 01.03.2018 at 06:20
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