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Am 27. April 2018 im Bürgerhaus Aegidienberg

 

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Be­gehr­te Im­mo­bi­lie aus Leb­ku­chen

Der Er­lös aus der Leb­ku­chen­haus­ak­ti­on ist für die Hon­ne­fer Ju­gend­feu­er­wehr be­stimmt

Von Ros­wit­ha Osch­mann

AE­GI­DIEN­BERG. Drau­ßen fie­len die Flo­cken. Und im Ca­fé Schlim­bach lag der „sü­ße Schnee“ be­reits auf dem Dach des Knu­sper­häus­chens, als jetzt ei­ne klei­ne Ab­ord­nung der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Bad Hon­nef ein­traf. Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te Kon­di­tor­meis­ter Mar­tin Heim­bach in der Vor­weih­nachts­zeit als „Dom­baum­eis­ter“ die Pfarr­kir­che Sankt Ae­gi­di­us aus Leb­ku­chen­teig er­rich­tet, jetzt bau­te er ge­treu der Mär­chen­brü­der Grimm, die auch im Sie­ben­ge­bir­ge ih­re Spu­ren hin­ter­las­sen ha­ben, ein He­xen­häus­chen – auch dies­mal für ei­nen gu­ten Zweck. Ca­fé­haus-Che­fin Hei­ke Schlim­bach ver­kauft Lo­se zu ei­nem Eu­ro pro Stück. Der Ge­win­ner der Ver­lo­sung am drit­ten Ad­vents­sonn­tag, 17. De­zem­ber, 16 Uhr, er­hält das Knu­sper-Kunst­stück zum Ver­na­schen – der­zeit die be­gehr­tes­te Im­mo­bi­lie im mär­chen­haf­ten Sie­ben­ge­bir­ge. Der Er­lös geht dies­mal an die Ju­gend­feu­er­wehr der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Bad Hon­nef.

Mar­cus Zie­gert, der stell­ver­tre­ten­de Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart, und Pres­se­spre­cher Björn Haupt be­dank­ten sich und be­wun­der­ten das köst­li­che Knu­sper­haus – ein ech­tes Schmuck­stück aus zwei Qua­drat­me­tern Leb­ku­chen, nach ei­nem al­ten Re­zept des Hau­ses. Nach­dem der Teig lan­ge ge­ruht hat­te, fer­tig­te Mar­tin Heim­bach die Bau­stei­ne. Mit Zu­cker­guss statt Mör­tel füg­te er sie zu­sam­men. Das He­xen­haus er­hielt Tür, Fens­ter und Fens­ter­lä­den, durch die das Licht nach drau­ßen schim­mert. Ar­chi­tekt Heim­bach brach­te kunst­vol­le Ver­zie­run­gen an – Hän­sel und Gre­tel wür­den stau­nen. Das Dach er­hielt ei­nen Leb­ku­chen-Schorn­stein. Und auf den Zie­geln liegt der sü­ße Schnee. Bis­lang ist die „Haus­her­rin“ aus Mar­zi­pan al­ler­dings nicht in Er­schei­nung ge­tre­ten. Aber das kommt auch noch – wie im Mär­chen, ver­sprach Mar­tin Heim­bach. Er ge­hört selbst der Ae­gi­dien­ber­ger Feu­er­wehr an – des­halb war ihm auch schnell klar, wo­hin der Er­lös der Weih­nachts­ak­ti­on dies­mal flie­ßen soll. Mit ei­nem Los kann je­der die Nach­wuchs­ar­beit der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr un­ter­stüt­zen und hat gleich­zei­tig noch die Chan­ce auf ein ech­tes He­xen­häus­chen zu Weih­nach­ten. Wer nicht ge­winnt, geht nicht leer aus. Hei­ke Schlim­bach hat au­ßer­dem ein gro­ßes Knu­sper­haus er­rich­tet, wie es einst ih­re El­tern, Jupp und An­ni Schlim­bach, beim Ae­gi­dien­ber­ger Wich­tel­markt  zum Plätz­chen­ver­kauf auf­bau­ten – mit sehr vie­len Leb­ku­chen dra­piert. Beim Fa­mi­li­en­früh­stück am Hei­li­gen Abend von 10 bis 12 Uhr dür­fen die Kin­der es plün­dern.

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 08.12.2017

Last changed: 08.12.2017 at 06:27
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