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Am 27. April 2018 im Bürgerhaus Aegidienberg

 

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Der erste Schultag kann kommen

Der Ökumenische Arbeitskreis Bad Honnef spendet 21 Ranzen für künftige i-Dötzchen. Lions Club Siebengebirge unterstützt die Aktion

BAD HONNEF. Auf den Ranzen tummeln sich Schmetterlinge, Delfine, Supermänner, Fußballer und Einhörner, wachsen Blumen, fahren Feuerwehrautos und Traktoren. 21 bunte Schultaschen hat der Ökumenische Arbeitskreis an künftige i-Dötzchen aus acht Kindergärten in Bad Honnef weitergegeben. Die Ranzen-Aktion für Kinder aus finanziell benachteiligten Familien, ein ökumenisches Projekt der Caritas und der Kirchengemeinden seit 2009, wurde diesmal auch vom Lions Club Siebengebirge unterstützt. Organisiert wird es von Hildegard Bennemann und Karin Thomale.

Die Kindergärten ermitteln den Bedarf und verteilen Prospekte, aus denen die Kinder mit ihren Eltern zu Hause ihren Lieblingsranzen auswählen können. „Die Kinder sind dann beim Aussuchen schon total aufgeregt“, sagte Sabine Schulenburg vom Kindergarten Sankt Johann Baptist beim Abholen der Ranzen. Die Wünsche werden anonym an den Ökumenischen Arbeitskreis weitergeleitet. Walter Löbach von Bürobedarf Retz stellt dann Ranzen, Federmäppchen und Turnbeutel zusammen und legt jeder Tasche einen Einkaufsgutschein bei.

Bei der Übergabe dankte Eva Nowka vom Katholischen Familienzentrum Sankt Aegidius im Namen aller Kolleginnen für diese Spende. Pfarrer Bruno Wachten sowie Beate Schaaf und Karin Käufer als Vertreterinnen der Caritas für Sankt Johann Baptist und Sankt Marien Rhöndorf waren da; Petra Quast für die Caritas Selhof und Ulla Stockhausen für Aegidienberg. Den Schultaschen wird stets ein bunt bebilderter Brief an das künftige Schulkind beigelegt, in dem über das Abenteuer des Lernens berichtet wird. Die Pfarrer Britta Beuscher, Uwe Löttgen-Tangermann, Stefan Bergner und Bruno Wachten, wünschen in dem Schreiben den Kindern einen guten Schulstart und viel Spaß beim Lernen.

Seit 2009 wurden jährlich zwischen 20 und 30 Ranzen gestiftet. Initiatorin Hiltrud Bennemann begründete ihre Idee: „Armut, Not und Ausgrenzung sind leider immer noch Themen in unserer Gesellschaft – mal mehr, mal weniger sichtbar. Dem möchte die Schulranzenaktion der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden abhelfen, denn als Christen haben wir von Jesus Christus gelernt: Jeder Mensch, ob groß oder klein, arm oder reich, ist gleich viel wert und wird von ihm geliebt. Jedes Talent ist eine Gabe Gottes und will anerkannt und schon früh gefördert werden.“ oro

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 13.04.2018

Last changed: 13.04.2018 at 05:19
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