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Am 27. April 2018 im Bürgerhaus Aegidienberg

 

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Die A 3 war den ganzen Tag gesperrt

Zwei Schwerverletzte bei Lastwagenunfall. Blumentransporter brennt völlig aus

Von Heike Hamann und Michael Wrobel

Siebengebirge. Bei einem schweren Lastwagenunfall auf der Autobahn 3 sind am Sonntagmorgen zwei Menschen schwer verletzt worden. Die A 3 war in Fahrtrichtung Köln ab der Anschlussstelle Bad Honnef/Linz bis zum Abend gesperrt, in Gegenrichtung floss der Verkehr nur einspurig an der Unfallstelle in Höhe Orscheid vorbei. Die Folge waren kilometerlange Staus und ein Verkehrschaos im Siebengebirge.

Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 58-jähriger Fahrer eines Sattelzugs aus bislang unbekannten Gründen gegen 6.40 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Kurz hinter der Anschlussstelle Bad Honnef/Linz driftete der mit Blumen beladene Lastwagen nach links und prallte gegen die mittlere Betonwand, die er durchschlug. Das Führerhaus stellte sich quer, der Hänger wurde auf der Betonwand aufgebockt. Nach ersten Ermittlungen wurde bei dem Aufprall der Tank der Zugmaschine beschädigt, das Fahrzeug fing Feuer. Der Brand schlug in der Folge auch auf den Auflieger über, der gleichfalls erheblich beschädigt wurde. Laut Bericht gelang es dem Fahrer und seinem 59-jährigen Beifahrer, sich aus dem Fahrzeug zu befreien und vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. Rettungskräfte kümmerten sich noch an der Unfallstelle um die Schwerverletzten und brachten sie in Krankenhäuser.

Mit insgesamt 60 Einsatzkräften rückten auch die Feuerwehren aus Bad Honnef und Königswinter zur Unfallstelle aus. Die Einheiten Ittenbach und Oelberg sowie der Einsatzführungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter wurden um 6.55 Uhr alarmiert. Da sich die Löschwasserversorgung vor Ort als sehr schwierig gestaltete, kam der Löschwassertransportwagen der Königswinterer Wehr zum Einsatz, der 14 000 Liter Wasser fasst. Aus Bad Honnef rückten die Löschzüge aus Aegidienberg und Bad Honnef aus sowie der Einsatzleitwagen aus Rhöndorf. Vor Ort waren zudem der Rettungsdienst aus Königswinter und das DRK Bad Honnef.

Während für die Wehrleute der Einsatz gegen 17 Uhr beendet war, mussten im Anschluss noch die Fahrbahn gereinigt und zahlreiche Trümmerteile beseitigt werden. Abschleppunternehmen bargen mittels eines Krans die ausgebrannte Zugmaschine und den Anhänger. Erst um 18.30 Uhr hob die Polizei die Sperrung der Autobahn wieder auf. Zur Unfallaufnahme war neben Kräften der Autobahnpolizei auch das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln im Einsatz. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache hat das Kölner Verkehrskommissariat 2 bereits aufgenommen.

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 05.03.2018

Last changed: 05.03.2018 at 06:18
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