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FDP fordert zeitnahe Lösungen

A 3: Sicherheit und Lärmschutz verbessern

Bad Honnef. Ein „stark überarbeitetes Verkehrssicherheits- und Lärmschutzkonzept“ für die Autobahn 3 fordern die Bad Honnefer Liberalen. Angeregt durch die Berichterstattung des General-Anzeigers über die Unfallzahlen auf einer der meist befahrenen Transitstrecken der Republik teilt FDP-Fraktionschefin Martina Ihrig mit, ein solches umfassendes Konzept – auch unter Berücksichtigung der Nachtzeiten – müsse zeitnah erarbeitet und umgesetzt werden.

Auch wer kein großer Freund von Tempolimits sei, könne sich gut vorstellen, welche Gefahren die Kombination von starkem Gefälle mit einem durch Kurven schwer einsehbaren Streckenverlauf ohne ausreichend aufeinander abgestimmte Geschwindigkeitszonen berge, so Ihrig. „Elefantenrennen“ zwischen Lastwagen machten die Sache nicht besser, vor allem wenn manche Lastwagen bergauf gerade 80 Stundenkilometer schafften. Das Ergebnis ziehe sich „bei schweren Unfällen je nach Stausituation als Schlange durch Aegidienberg“. Auch die Lärmbelästigung – besonders bei schönem Wetter – in Brüngsberg, Hövel und Orscheid, wo die A 3 sehr nah an den Wohngebieten verlaufe, sei ein großes Problem.

Wie berichtet, plant der Landesbetrieb Straßen NRW die Sanierung der A 3 zwischen dem Kreuz Heumar und der Anschlussstelle Bad Honnef/Linz. Erste Vorboten der insgesamt auf eine Dauer von acht bis zehn Jahren angesetzten Sanierung sind zwischen den Anschlussstellen Lohmar und Rösrath zu sehen, wo eine Brücke instand gesetzt wird. Neben Bauwerksanierungen soll auch ein leiserer Belag auf der A 3-Fahrbahn aufgebracht werden, so die Planung. Teils wie in Bockeroth oder Bellinghausen sind Lärmschutzwände vorgesehen. Für das Teilstück zwischen den Anschlussstellen Siebengebirge und Bad Honnef/Linz aber gebe es bislang noch keine dezidierte Planung, so der Landesbetrieb – und ein Beginn der Arbeiten dort stehe erst in sieben bis acht Jahren an. suc

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 29.06.2018

Last changed: 29.06.2018 at 05:10
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