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KG Klääv Botz 1904 e.V. im Internet . . .


 

Im Gän­se­marsch in die Frie­dens­kir­che

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Im Gän­se­marsch in die Frie­dens­kir­che

Fa­mi­li­en­got­tes­dienst mit der KG Klä­äv Botz in Ae­gi­dien­berg

AE­GI­DIEN­BERG. Wenn den Kirch­gän­ger, der in der zwei­ten Bank­rei­he sitzt, plötz­lich ei­ne Fe­der kit­zelt, dann ist ver­mut­lich Kar­ne­val. An­ders ge­sagt: Dann fin­det der evan­ge­li­sche Got­tes­dienst mit der KG Klä­äv Botz in der Frie­dens­kir­che statt. Auch dies­mal sa­ßen Prinz Pe­ter IV. und sei­ne Ae­gi­dia Fran­zi I. (Reins­ha­gen) na­tür­lich ganz vorn. Und die Prin­zen­fe­dern rag­ten weit nach hin­ten zu ei­nem Got­tes­dienst­be­su­cher in Ver­klei­dung in Rei­he zwei.

Im Gän­se­marsch wa­ren die Kar­ne­va­lis­ten mit Prä­si­dent Oli­ver Fröhl­ke an der Spit­ze und in Be­glei­tung des Spiel­manns­zu­ges der KG in die Kir­che ge­zo­gen. Pfar­rer Ste­fan Berg­ner be­grüß­te die Tol­li­tä­ten mit dem jan­zen Jesch­mölz. „Die Kar­ne­vals­ge­sell­schaft steht als In­beg­riff der Fröh­lich­keit. Be­son­ders be­ein­druckend ist, dass im­mer in Ge­mein­schaft ge­fei­ert wird.“ Als beim Turm­fest die Be­su­cher ge­fragt wur­den, was sie fröh­lich macht, hät­ten vie­le auch den Kar­ne­val ge­nannt. Pfar­rer Berg­ner wünsch­te ei­nen Got­tes­dienst „mit Fröh­lich­keit für uns al­le“. Pfar­re­rin An­ge­li­ka Ha­ge­na und Ju­gend­lei­te­rin Li­sa Scharf­ens­tein hat­ten mit dem Te­am der Kin­der­kir­che den Fa­mi­li­en­got­tes­dienst vor­be­rei­tet und ein klei­nes Thea­ter­stück ein­stu­diert.

Plötz­lich stürm­te ei­ne Clown­frau die Frie­dens­kir­che. „Stim­mung!“, rief sie, „Ist das hier et­wa ei­ne Trau­er­ver­an­stal­tung?“ Kin­der sag­ten: „Du bist viel zu spät zum Got­tes­dienst ge­kom­men. Das müs­sen wir dem Pfar­rer sa­gen.“ Pfar­re­rin Ha­ge­na mein­te nur: „Clown, setz dich zu uns.“ Die Bot­schaft: „Gott legt uns nicht fest. Wir neh­men im Le­ben ver­schie­de­ne Rol­len ein.“ Die Kin­der durf­ten sich Rol­len aus­su­chen – Kö­nig Da­vid oder Ruth. „Toll, jetzt bin ich so reich und mäch­tig wie Da­vid“ und „Jetzt bin ich so schön und klug wie Ruth“, sag­ten die klei­nen Schau­spie­ler. Aber wer woll­te schon Zöll­ner Za­chäus sein, der Mensch, der an­de­ren das Geld aus der Ta­sche zog?! Die vor­ge­le­se­ne Ge­schich­te zeig­te je­doch, wie sich auch der Zöll­ner wan­del­te.

Der Iri­sche Rei­se­se­gen wur­de in Mund­art ge­sun­gen. „Stra­ße un Jas­se brän­ge uns ze­sam­me, loss dr Wind en din­gem Rüg­ge sin. Rän­dröpp­cher fal­le, jrön soll et wä­de, e wärm Je­föhl mäht dä Sun­ne­sching ... Un bes mir uns wid­der­fin­ge, hält dr Herr uns fass in sin­ger Hand.“ Vor der Kir­che gab der Spiel­manns­zug ein Platz­kon­zert. An­schlie­ßend lud die KG zum Erb­sen­ein­topf­es­sen in den Ge­mein­de­saal ein.  oro

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 24.01.2018

Last changed: 24.01.2018 at 07:04

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