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Prinzenpaar 2017

Claudia und Guido Ottersbach
(Foto: www.honnef-heute.de)

 

Je­cke knub­beln sich im Got­tes­haus

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Je­cke knub­beln sich im Got­tes­haus

Mit­glie­der der Kar­ne­vals­ge­sell­schaf­ten fei­ern die 24. „Köl­sche Mess“ in der Pfarr­kir­che Sankt Jo­hann Bap­tist

Von Ros­wit­ha Osch­mann

BAD HON­NEF. Wenn Prin­zen­fe­dern in der Pfarr­kir­che Sankt Jo­hann Bap­tist wip­pen, die fe­schen Mäd­chen der Tanz­corps am Al­tar schun­keln und Mu­sik­zü­ge „Ich bin ene Räu­ber“ spie­len – dann ist Köl­sche Mess. Am Sonn­tag war es be­reits die 24. Auf­la­ge. Und so dank­ten am Schluss die Prä­si­den­ten der Bad Hon­ne­fer Kar­ne­vals­ge­sell­schaf­ten und Ste­fan Jung­heim, der Vor­sit­zen­de des Fest­ko­mit­ees Bad Hon­ne­fer Kar­ne­val, Pfar­rer Her­bert Breu­er herz­lich für die­sen Ein­satz. Und Jung­heim sag­te dem Geist­li­chen zu, wenn er  im Som­mer sein 50-jäh­ri­ges Pries­ter­ju­bi­lä­um be­geht, wür­den sie ihn be­glei­ten.

Die Mes­se in rhei­ni­scher Mund­art – sie sorg­te auch die­ses Mal für ein prop­pen­vol­les Got­tes­haus. Al­le Kar­ne­vals­ge­sell­schaf­ten wa­ren im fei­nen Or­nat ver­tre­ten, die El­fer­rä­te und Da­men­ko­mit­ees, die Se­na­to­ren und die Tanz­corps. Der Spiel­manns­zug des TV Ei­che zog auf und der Mu­sik­zug der KG Klä­äv Botz – na­tür­lich mit dem Lied „Köl­sche Mäd­che, köl­sche Jon­ge sinn dem Herr­jott joot ge­lun­ge“. Die Burg­blä­ser aus Rhein­breit­bach be­glei­te­ten ne­ben Or­ga­nist Wil­fried Dohr die Gläu­bi­gen beim Ge­sang, wäh­rend die Ei­che-Mu­si­ker den Fan­fa­ren­marsch wäh­rend der Wand­lung ze­le­brier­ten. Und Jen­ni­fer Pütz spiel­te Flö­te.

Aus vol­lem Her­zen  in der Spra­che ih­rer Hei­mat be­te­ten und san­gen die bunt kos­tü­mier­ten Je­cke. Und auch Ze­le­brant Her­bert Breu­er pre­dig­te na­tür­lich in sei­ner Mut­ter­sprooch, dem Kölsch, un­ter dem Mot­to: „Mer dür­fe schon he und jetz Hil­li­je sinn. Ver­dreeß­li­che Lück sind dem Herr­jott zu­wid­der. Lös­ti­je Lück je­fal­len mir jot.“ Er be­rich­te­te über lus­ti­ge Be­ge­ben­hei­ten hei­li­ger Mit­men­schen. Und da­nach mein­te Breu­er: „Ich den­ke, wir ha­ben Chan­cen, Hei­li­ge zu sein.“ Dia­kon Franz Gun­kel las das Evan­ge­li­um, Ur­su­la Voll war für die Le­sung zu­stän­dig. Prinz Gui­do II. aus Ae­gi­dien­berg sprach die Für­bit­ten. So sag­te er et­wa: „Mer bid­de für die Är­me un kran­ke Löck­che, dat se net esu lig­ge mös­se, nemm in­ne den Ping, un maach se wid­de je­sund.“ Die Ge­mein­de ant­wort­ete: „Här, hür uns aan und dunn et jev­ve!“ Und sie be­te­ten zu­sam­men: „Do lev­ve Här un Jott, schenk us an den­ne Dach, e Hätz voll Sonn­esching, voll Moot un Freud.“ Mit dem Lied „Gro­ßer Gott wir lo­ben dich“ be­en­de­ten die Gläu­bi­gen den Got­tes­dienst. Am Schluss er­bat Breu­er den Se­gen „für die tol­len Ta­ge, für die Zü­ge, aber auch für Eu­er gan­zes Le­ben“.

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 20.02.2017

Last changed: 20.02.2017 at 06:21

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Kinderprinzenpaar 2017

Kinderprinzenpaar 2017
Prinz Florian II. und Prinzessin Lea-Sophia

Foto: Frank Homann