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Os­ter- und Mai­feu­er an­mel­den

Ver­wal­tung weist auf die An­zei­ge­pflicht hin

Bad Hon­nef. Os­ter- und Mai­feu­er zu ver­an­stal­ten dien­te frü­her als Ri­tu­al, Geis­ter zu ver­trei­ben oder den Win­ter zu ver­ab­schie­den. Heu­te ver­sam­meln sich die Men­schen, um in ge­müt­li­cher Run­de am wär­men­den Feu­er zu fei­ern. Da­mit das Feu­er nicht zum Ver­häng­nis für Tier­reich, Um­welt oder Men­schen wird, müs­sen die ös­ter­li­chen Brauch­tums­feu­er beim zu­stän­di­gen Ord­nungs­amt an­ge­mel­det und ge­neh­migt wer­den. Da­rauf weist die Stadt­ver­wal­tung hin.

Brauchtumsfeuer dürfen demnach nur im Rahmen einer für jedermann zugänglichen und öffentlichen Veranstaltung stattfinden. Private Brauchtumsfeuer sind nicht erlaubt. Entsprechende Antrags- und Anzeigeformulare stehen im Formularserver der Stadt Bad Honnef unter www.bad-honnef.de zur Verfügung. Zuwiderhandlungen gegen die Antragspflicht oder Verstöße gegen erteilte Auflagen sind Ordnungswidrigkeiten, die mit Geldbußen geahndet werden können, so die Stadtverwaltung weiter.

Für Klein­tie­re wird es ge­fähr­lich

Os­ter­feu­er könn­ten für Zu­schau­er, an­gren­zen­de Ge­bäu­de oder auch die Um­welt ver­hee­ren­de Fol­gen ha­ben. Da­her sei­en Platz­wahl und Ein­hal­tung der Ab­stän­de von be­son­de­rer Be­deu­tung. Zu­dem dür­fe nur tro­cke­nes und un­be­han­del­tes Holz ver­brannt wer­den. Kei­nes­falls dür­fe ein Os­ter­feu­er da­zu die­nen, fri­sche Grün­ab­fäl­le, Son­der­müll, Rei­fen oder Plas­tik zu ent­sor­gen. Die Ver­wen­dung flüs­si­ger Brenn­stof­fe sei eben­falls ver­bo­ten. Be­reits vor Os­tern auf­ge­schich­te­te Rei­sig­hau­fen wür­den zu­dem von Wild­tie­ren als Un­ter­schlupf oder Bruts­tät­te ge­nutzt. Das Feu­er ber­ge dann be­son­ders für Klein­tie­re wie Igel, Mäu­se, Kröten und Vö­gel ei­ne ver­häng­nis­vol­le Ge­fahr und kön­ne zur töd­li­chen Fal­le wer­den. Da­her dürf­ten Feu­er­stel­len ma­xi­mal zwei Ta­ge vor dem An­zün­den auf­ge­schich­tet wer­den.

Der Deut­sche Tier­schutz­bund rät, auf Os­ter­feu­er ganz zu ver­zich­ten. An­dern­falls sei­en be­son­de­re Vor­sichts­maß­nah­men nö­tig: Das Ma­te­ri­al sol­le erst kurz vor­her auf­ge­schich­tet oder kurz vor dem An­zün­den noch ein­mal um­ge­schich­tet wer­den. ga

Fra­gen zu Brauch­tums­feu­ern oder öf­fent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen be­ant­wor­ten die Mit­ar­bei­ter des Fach­diens­tes Ord­nung un­ter 0 22 24/18 41 58 .

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 31.03.2017

Last changed: 31.03.2017 at 05:13
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